Familienbesuch

Meine Schwester kommt

Am 19.03 kam meine Schwester aus Deutschland. Sie hat eine Woche lang mit mir in Dagama gewohnt und mitgearbeitet. Wir haben zusammen Computerunterricht gegeben, haben mit den Schülerinnen und Schülern gespielt, gesungen und gelacht, waren in zwei Nutrition centern, einem Altersheim und einer secondary school. 

Sie hat so zu sagen meinen Alltag miterlebt. Das war sehr schön und wir konnten viel quatschen. Am Freitag (nicht Karfreitag) haben wir den Kreuzweg mit den Schülerinnen und Schülern als Theater aufgeführt. Die Schülerinnen und Schülern beten jeden Freitag den Kreuzweg. Immer mit einer anderen Methode. Der Kreuzweg war total schön und recht spontan. 

Dann hat meine Schwester noch einen Tag in meiner Gastfamilie verbracht. 

Meine Eltern kommen

Am 26.03 kamen dann unsere Eltern. Das war schon etwas merkwürdig am Anfang, aber es war so schön, da meine Gastfamilie mit zum Flughafen kam. Dann sind wir ins Gästehaus. In diesem 3 Wochen wo meine komplette Familie da war haben wir sehr viel erlebt. 

Erste Woche

In der ersten Woche haben meine Eltern Ndola, meine Projekte und meine Gastfamilie kennengelernt. 

Wir waren im Copperbeltmuseum, im Central hospital (das war krass, weil wir echt alles gesehen haben. Auch Psychiatrie, Intensivstation, Frühgeborenen und die Leichenhalle mit Leichen), Masalla Market, St. Kizito school in Kitwe und Francissale. Dann waren wir natürlich in der St. Martha school. Dort haben wir der Schule einen “Tower of cooperation„ geschenkt. Das kam total gut an.

Das gleiche Spiel haben wir auch Dagama geschenkt. Dort war ich ziemlich beeindruckt wie schnell sie den Turm gebaut haben. 

Zweite Woche

In der zweiten Woche hatten wir ein Touristenprogram. Wir sind am Sonntag nach Livingstone mit dem Bus. Das war ziemlich lange, da zwischendurch auch noch ein Rad geplatzt ist. In Livingstone haben wir bei einer anderen Freiwilligen im Projekt (Cheshire home) übernachtet. Es ist eine kleine Schule für physical and mental challenged children. Manchmal kommen Kinder von dort auch nach Dagama in die Schule. Am nächsten Tag sind wir über die Grenze nach Botswana für eine 3 tägigen Safari mit zelten. Das war ziemlich cool. Wir haben zwei Bootstouren und mehrere Jeep fahrten gemacht. Nachts haben wir in Zelten im Nationalpark geschlafen und einmal waren die Löwen sogar in der Nähe von unserem Camp. Man konnte sie hören. 

Generell haben wir ziemlich viele Tiere gesehen. 74 verschiedene Arten (50 waren Vögel). Wir sahen ganz viele Löwen, Elefanten, Giraffen, Büffel, Krokodile, Impalas, Adler, Murmeltiere, eine Kobra und vieles mehr. Es war einfach beeindruckend sie in freiher Wildbahn, höchstens 3 Meter von unserem offenen Jeep entfernt. Einfach nur genial. 

Nach der Safari waren wir dann bei den Victoria falls. Die waren sehr beeindruckend und total voll, wegen der guten Regenzeit. Da half auch keine Regenjacke.

Nach Livingstone sind wir dann noch nach Lusaka, wo wir bei einer wunderschönen Palmsonntagsprozession mit gemacht haben. 

Anschließend waren wir noch auf dem traditionellen Markt und sind am nächsten Tag wieder zurück nach Ndola. 

Dritte Woche 

In dieser Woche waren wir im Youth center, hatten ein wunderschönes Programm mit einem ehemaligen Freiwilligen und haben seine ehemalige Schule und Familie kennen gelernt, haben Mission Press (katholische Druckerrei) besucht, haben die Dominican konvent school gesehen, waren im Stadion (auch bei einem Spiel) und haben die Ostergottesdienste miterlebt. 

Die Gottesdienste waren sehr lange und würdevoll. Karfreitag war 5 Stunden lange und die Osternacht 4 ½ Stunden, da noch 17 Leute (meist Jugendliche und Erwachsene) getauft wurden und 19 gefirmt. 

Anschließend saßen wir noch zusammen und haben Wein getrunken und einen Schoko-Osterhasen gegessen.

Ostereier bemalen

Am Mittwoch nach Ostern habe imch dann mit meiner kleinen Schwester und ihren Freundinnen Ostereier bemalt. Etwas spät, aber es hat dennoch sehr viel Spaß gemacht. Im Anschluss haben wir natürlich die Ostereier auch versteckt und gesucht. 

Jetzt ist meine deutsche Familie wieder weg und ich habe 4 Wochen Schulferien. Die Schülerinnen und Schülern von Dagama sind alle nach Hause gefahren und ich bin jetzt wieder in meiner Gastfamilie und genieße die freihe Zeit mit meinen Freunden und Gastfamilie. 

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