Familienzuwachs

In diesem Monat stand für mich die Schule und der ganz normale Alltag im Mittelpunkt. Zudem gab es einige Veränderungen in meiner Gastfamilie. Die Schwester meiner Mom ist in den Norden gezogen um dort zu arbeiten und leben. Und meine Cousine kam am 10.11 um einige Zeit bei uns zu wohnen. Sie ist total Klasse und genau so alt wie ich. 

Und dann kam am 18.11 meine Gastschwester (17 Jahre) aus Südafrika. Auch mit ihr verstehe ich mich richtig gut. 

Mein Alltag

Montag: Von 7:00-16:30 bin ich in der  Schule und anschließend habe  ich Chorprobe bis ca. 18:00. Abends koche ich dann manchmal, erzähle viel mit meiner Cousine, spiele UNO mit meiner kleinen Schwester oder lese ein Buch. 

Dienstag: Von 7:00-16:30 bin  ich in  der Schule und anschließend gehe ich zum Step Aerobic. Der Abend  ist wie Montag.

Mittwoch: Der Mittwoch  ist genau so wie der Montag. Erst Schule und anschließend Chor. Der Abend wie Montag

Donnerstag: Von 7:00-16:30 Schule  und anschließend habe ich nichts bestimmtes vor. Oft nutze ich den Tag zum Wäsche waschen (mit  der Hand) oder einkaufen. 

Freitag: Von 7:00-13:30 Schule. Im  Anschluss esse ich immer noch zusammen mit den Schwestern der Schule. Übrigens koche ich Mittags immer zambisch mit einer Schwester. So lerne ich alle verschiedenen Gemüse kennen. Natürlich gibt es dann immer Nshima dazu. Anschließend gehe  ich dann zum Dance Aerobic. Der  Abend ist dann wie immer, nur das ich später ins Bett gehe. 

Samstag: An diesem Tag ist immer etwas anderes.

Sonntag: Morgens gehe  ich um 7:30  Uhr in den Gottesdienst. Ich singe dort mit dem Jugendchor. Anschließend ist noch ein kurzes Meeting, wo wir die Songs für nächsten Sonntag aussuchen. Dann habe ich zu  Hause Mittagessen und von 14:00-17:00 Chitente. 

Day of  prayer

Am 12.11 war ein Tag des Gebetes für die Jugendlichen. Ich war leider nicht komplett dort, weil ich Morgens noch mit dem  Jugendchor bei einer Hochzeit gesungen habe. Der Day of  prayer war bei einer Gemeinschaft von Missionaren und diente den  Jugendlichen auch als Auszeit. Als ich ankam saßen die  Jugendlichen im Stillengebet in einer Kapelle. In der Mitte wurde das Allerheiligste ausgesetzt. Dazu lief ruhige Musik. Dann bestannt die Möglichkeit zu beichten. Nach einiger Zeit haben wir dann noch den Rosenkranz gebetet bevor wir zum Abschluss einen  Gottesdienst gemeinsam gefeiert haben. 

„Careers day“

Am heutigen careers day stand der Traumberuf im Mittelpunkt. Alle Kinder haben sich dem Beruf, den sie später ausüben wollen, nach gekleidet. Ganz viele Kinder waren Doktors oder Krankenschwestern. Es gab aber auch Lehrer, Polizisten, Soldaten, Piloten, Designer, Bauarbeiter, Priester, Anwälte, Feuerwehrmänner und Schwestern. 

Die Kinder  haben sich alle riesig gefreut und natürlich haben wir ganz ganz viele Fotos gemacht. Dann haben sich alle auf dem Schulhof versammelt. Dort war eine Musikbox aufgebaut und eine Lehrerin hat am Micro moderiert. Die einzelnen Berufe sind dann nach vorne und haben den anderen gezeit und am Micro erklärt was ihr Traumberuf so für Aufgaben hat. Zum Beispiel sind die Soldaten machiert. Die Priester haben gepredigt und die Doktors und Krankenschwestern haben Kranke versorgt. 

Danach durfte jede Klasse zu der Musik tanzen. Ich habe mit  der ersten Klasse getanzt. Natürlich wieder mit so viel Hüftschwung wie geht. Im  Anschluss gab es dann die ganz normale Frühstückspause. Als dann alle Snacks aufgegessen waren haben wir noch Lieder für den Gottesdienst am Montag eingeübt. Und dann war auch schon um 12:30 Uhr Schulschluss. An diesem Tag hatten alle riesigen Spaß. 

Schule

Ende diesen Monats war total viel Los. Die Klassenarbeiten mussten abgetippt und gedruckt werden. Dann gab es jeden Montag Messe für die Kinder. Dafür mussten natürlich auch Lieder eingeübt werden. Dann musste die Weihnachtsfeier und Graduation für die Reception class organisiert werden. Für die Weihnachtsfeier wurde ein Theaterstück eingeübt und ich  habe den  Kindern einen Tanz (Linedance) beigebracht. Auch mit den Reception Kindern, die nächstes  Jahr in die primary school (1 Klasse) kommen, habe ich einen Tanz eingeübt. Das hat den Kindern natürlich total viel Spaß gemacht und mir auch. Seit dem 14.11 haben wir auch jeden Montag und Freitag Morgen einen Gottesdienst mit den Kindern. Da wir „noch“ keine Halle haben findet der Gottesdienst in einem Klassenraum. Das heißt die eine Hälfte Montags und die andere Freitags. Dann gibt es einen Schülerchor. Er besteht aus den katholischen Schülern. Sie üben jeden Nachmittag die Songs für den nächsten Gottesdienst. Und ein Kind liest die Lesung. Der Priester hält immer eine sehr interessante und lustige Predigt. 

Kirche

Am 19.11 war closing of  the year of mercy. Es gab einen großen Gottesdienst. Die Kathedrale war total voll. Der Jugendchor hat zusammen mit dem St. Cecilia Chor gesungen. Es war richtig gut. Am 20.11 war dann Christ the king celebration. Es  gab einen festlichen Gottesdienst und auch dort habe ich wieder gesungen.

Portemonaie

Am 21.11 habe ich mit der ersten Klasse Portemonaies aus Milchpackungen für ihren 1 Kwacha fürs Max cole (total süße, kalte Süßigkeit) gebastelt. Wir haben 5 Wochen lang Milchtüten gesammelt.  Die Kinder haben sich riesig gefreut. Wobei das Schneiden haben Sister und ich übernommen. Falten durften sie dann selber. Sie sind auch richtig schön geworden. Natürlich wollen die Anderen Klassen jetzt auch. Ich hoffe ich finde noch etwas Zeit dafür. 

„The Taste“

Am 22.11 und 23.11 kamen die Catering students für ihre Prüfung im Kochen. Sie haben hatten eine ein jährige Ausbildung zum Hotelmanagement hinter sich. Ihre Abschlussprüfung bestand nun aus einem Test (Theorie) und dem Kochen (praxis). Sie haben 2 Stunden 45 Minuten Zeit gehabt ein Menü mit Vorspeise, Hauptspeise und Desert auf die Beine zustellen. Danach haben sie den Klassenraum in ein Restaurant verwandelt und jeder hat einen kleinen Tisch für zwei Personen eingedeckt und sein Essen dort präsentiert. Wir Lehrerinnen durften es dann testen. Es war richtig lecker. Wie in einem richtigen Restaurant. Sie haben an zwei Tagen gekocht (ein Teil der Studenten Dienstag und der andere Mittwoch).

Weihnachtskonzert

Heute war  ich auf dem Weihnachtskonzert meiner kleinen Schwester. Wir waren in einer großen Halle mit Bühne. Sie war weihnachtlich geschmückt und die Kinder haben Lieder gesungen, getanzt  und ein Theaterstück aufgeführt. Es war  richtig schön und die Kinder haben sich sehr viel mühe gegeben. Die Lehrer haben auch ganz am  Anfang die National Hymne gesungen. Und ein Lehrer hat das Konzert mit viel Witz moderiert. Zwischen den einzelnen Darbietungen hat dann ein DJ Musik gespielt. 

Heute kam auch wieder mein Gastbruder aus der UK. 

Diesen Monat habe ich auch genutzt um meinen Trip nach  Lusaka  und nach Tanzania zum Seminar zu planen. Übrigens hat jetzt auch die Regenzeit begonnen. Zwar etwas verspätet, aber sie ist da. Ich bin schon gespannt was der Dezember so bringen wird. 

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